!!! KEIN TITEL !!!
Doch sollte man nicht nur auf die sportlichen Erfolge der Athleten der Turngemeinde blicken, denn auch die Vereinsarbeit lässt in diesen Jahren zum einen neue Ideen und zum anderen auch deren tatkräftige sowie erfolgreiche Umsetzung erkennen. So war der Beginn der Achtziger durch die Feiern des 100 jährigen Bestehen der Turngemeinde Traisa gezeichnet. Auf dem Fest selbst war außer bei der Mitwirkung am Fackelzug und an den Festzügen am Sonntag und Montag, von den Leichtathleten nicht viel zu sehen. Die erwachsen Mitglieder der Leichtathletik-Abteilung wirkten im Hintergrund als Gerätetrupp, beim Auf- und Abbau im Festzelt und bei der Bewirtschaftung mit. Bei den Festumzügen allerdings waren die Schülerinnen und Schüler mit einer stattlichen Anzahl vertreten und ernteten durch ihr diszipliniertes Auftreten währende des Festzuges unterwegs viel spontanen Beifall. Neben den Festlichkeiten des Gesamtvereins wurde in der Abteilung der Grundstein des sich immer weiter etablierenden alljährlichen Hallensportfestes. So wurde das erste Hallensportfest, wie alle bisher nachfolgenden, in der Kreissporthalle Nieder-Ramstadt veranstaltet. Mit sage und schreibe 120 Teilnehmern aus sieben verschieden Vereinen wurde ein Mannschaftswettkampf durch geführt. Hierzu bestand eine Mannschaft aus zwei Mädchen und zwei Buben, die im 35 und 600 Meterlauf sowie in der 4×1 Rundenstaffel gegen die Mannschaften der anderen Vereine antraten. Außerdem wurde als Einzeldisziplin Hochsprung angeboten. Mit jeweils einer Erstplatzierung der Mannschaft überzeugten die Athleten der Turngemeinde in den Jahrgänge der C und D SchülerInnen, sowie mit einem jeweils zweiten Platz in den Jahrgängen der A und B SchülerInnen. Im Hochsprung gewann Joachim Zöllner mit 1,59 Metern den Wettkampf der männlichen Jugend B. Doch war das Hallensportfest nicht der einzige von der Turngemeinde veranstaltet Wettkampf in diesem Jahr. Denn die Turngemeinde richtete dieses Jahr die Kreiswaldlaufmeisterschaften aus. Die Wettkampfvorbereitungen waren mehr als nur turbulent, da in diesem Winter der Schnee meterhoch lag und ein paar „Sportsfreunde“ kurz vor Wettkampfbeginn die Streckebegrenzungen und –markierungen entweder verstellt oder entwendet hatten. Doch trotz aller Probleme konnte der Wettkampf pünktlich und planmäßig abgewickelt werden. Aus den Achtzigern sollte weiterhin die Hüttentour erwähnt werden. 1986 machte sich hierzu Klaus Spahn mit fünf weiteren Jugendlichen auf den Weg zum Königssee, um im Berchtesgadener Land 7 Tag von Hütte zu Hütte zu wandern. Wirft man von hier aus einen Blick auf die Gegenwart, so ist ersichtlich, dass vieles seinen Ursprung in diesen Jahren hat und dass der Verein und ganz besonderst die Abteilung Leichtathletik von diesen Dingen geformt wurde.
