Die Anfänge
Seit Bestehen der Turngemeinde Traisa gehörten leichtathletische Übungen zum Programm. Zwar waren die früheren Wettkämpfe nicht vergleichbar mit den heutigen offiziellen Disziplinen der Leichtathletik und den Mehrkämpfen des Turnerbundes, denn es gab z.B. Weit-Hoch-Sprung, Steinstoßen mit 15 kg, Stabwerfen und ähnliches als offizielles Programm, die heute so gut wie verschwunden sind. In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg wurde innerhalb der Turnerschaft alljährlich ein Gauturnfest durchgeführt, das dem Geräteturnen oder den gemischten Wettkämpfen, Geräte und leichtathletische Disziplinen vorbehalten war. Daneben gab es einen Gau – Wettkampf in den “volkstümlichen Disziplinen”, wo die obengenannten neben den Laufwettbewerben ausgetragen wurden. Traisas Turner waren immer bei diesen Wettkämpfen vertreten. Auch beim ersten “Turngang auf dem Frankenstein” im Jahre 1902, aus dem sich das heutige “Frankenstein – Bergturnfest” entwickelte, standen Traisas Turner am Start; und dieses bis heute, Jahr für Jahr fast ohne Unterbrechung. Nach dem Ersten Weltkrieg, in der Zeit von 1920 bis 1939 waren die Verhältnisse etwa gleich. Es gab keine spezielle Leichtathletik – Abteilung. Die Turner nahmen an volkstümlichen Wettkämpfen teil und besuchten das Frankenstein-Bergturnfest, aber keine speziellen Leichtathletik – Veranstaltungen, die hier oder da noch durchgeführt wurden. Während des Krieges ruhte der Trainings- und Übungsbetrieb.
